Wasserkreislauf Wasserkreislauf
   
Der Wasserkreislauf
Ein Vorgang ohne Ende
Der Anteil des Süßwassers, der für die Wassergewinnung nutzbar ist, befindet sich in einem ständigen, gigantischen Kreislauf, der von der Sonne als Energiequelle angetrieben wird.
Wasser verdunstet in großen Mengen an der Oberfläche der Meere und Kontinente. Der aufsteigende Wasserdampf kühlt sich in höheren Luftschichten ab und kondensiert dort zu Wolken. Sie geben bei weiterer Abkühlung ihre Feuchtigkeit als Niederschlag in Form von Regen, Hagel oder Schnee wieder ab. Mehr als die Hälfte des Niederschlages verdunstet direkt wieder oder fließt als Oberflächengewässer dem Meer zu.
In unseren Breiten fallen jährlich zwischen 600 und 1000 Millimeter Niederschlag, entsprechend 600 bis 1000 Liter je Quadratmeter. Von diesen Mengen gelangt nur rund ein Drittel durch Versickerung ins Grundwasser. Die für die Grundwasserneubildung wichtigen Niederschläge fallen vor allem in den Monaten Oktober bis März. In diesem Zeitraum sind aufgrund der niedrigen Temperaturen die Verdunstungsraten geringer. Die Pflanzen benötigen kaum Wasser für ihr Wachstum und der Regen fällt gleichmäßiger.

 
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